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Hannoversches Straßenbahn-Museum Modellstraßenbahnen |
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Vom Großen zum Kleinen Baugröße G, Maßstab 1:22,5
Wir sind eine Interessengruppe von Modellstraßenbahn Freunden und unser Hobby ist der Bau von Modellen im Maßstab 1:22,5. Da es ja so gut wie keine Großserienmodelle in dieser Baugröße gibt, ist der Selbstbau hier die einzige Alternative, um an ein paar schöne Modelle zu kommen. Jeder kann hierbei nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten sein Wunschmodell verwirklichen. Vom einfachen Modell aus Holz und Pappe über Polystyrol, Gießharz bis hin zur kompletten Messingbauweise. Seit 2006 haben wir mit unserer Modulanlage mit einer Größe von 7 x 22 m eine neue Heimat im Straßenbahn-Museum gefunden.
Neben mehreren Abstellanlagen und Wagenhallen ist das unser größter Betriebshof. Wie im Vorbild werden dort Züge für den Fahrbetrieb bereitgestellt. Modelle aus Hannover, Bielefeld, Krefeld, Erfurt, Essen, Dresden und vielen anderen Städten aus Deutschland sind dort gemeinsam abgestellt. Der Digitalbetrieb ermöglicht uns, immer mehrere Fahrzeuggarnituren gleichzeitig fahren zu lassen.
Modern oder Historisch.. Jedes Mitglied der Interessengemeinschaft baut seine Favoriten im Modell nach. Als Grundlage dienen uns meistens die Original Wagenzeichnungen und unzählige Fotographien, um auch das äußere Erscheinungsbild möglichst genau zu treffen. Eisenbahnfreunde gibt es viele, Modellstraßenbahner eher wenige, obwohl gerade die Straßenbahn in den fünfziger und sechziger Jahren viel zu unserer wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen hat.
Übrigens: Einige Modelle treffen Sie im Original im Museum!
Wir zeigen mehrmals im Jahr unsere Anlage. Das Grosse Treffen 2010 ist am 4. und 5. September! Wir sind zurzeit 8 feste Aussteller, die ihre Modelle auf der Anlage zeigen. Wir freuen uns über jeden, der seine Modelle einmal auf einer großen Anlage präsentieren will. Haben Sie auch Modelle in der Baugröße 2m und Interesse am Austausch mit anderen Modellbauern? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Neue Interessenten halten auch unsere Veranstaltung abwechslungsreich. Während der Hauptveranstaltung einmal im Jahr, an einem Wochenende, kommt auch der gesellige Teil nicht zu kurz.
Kontakt: E-Mail: meier-diedrich@strassenbahnmodelle-2m.de E-Mail: Helmut.Blenkers@t-online.de Vorführung am 4. und 5. September 2010
Baugröße H0, Maßstab 1:87
Einen echten Straßenbahnbetrieb in einer Stadt, mit mehreren, großen Fahrzeugen auf Linie: das versuchen wir im Modell zu verwirklichen. Im Maßstab H0 - 1:87 entsteht in unserem Hauptgebäude eine Modell-Straßenbahn, mit der - natürlich verkürzt - die Streckenführung und der Betriebshof einer städtischen Straßenbahn nachgebildet werden. Mehrere Züge im Einsatz, unterwegs von der Innenstadt in die Außenbezirke - das ist echter städtischer Straßenbahnverkehr! Basteln Sie mit
Wenn Ihnen das Vorbild zu unhandlich ist, können Sie bei uns auch am Modell mitarbeiten: Verlegen und Schottern oder Einpflastern der Gleise, Aufbau einer funktionsfähigen Fahrleitung, Gestaltung der Freiflächen - das alles sind Tätigkeiten, die auch beim Original ausgeführt werden. Wie fast alles bei uns läuft auch die Arbeit an der Modellbahn ausschließlich ehrenamtlich. Wir suchen noch Unterstützung, zum Basteln oder auch nur zum Vorführen der Bahn an den Öffnungstagen. Haben Sie Fragen? Oder möchten Sie bei uns mitarbeiten? Wir freuen uns über jede helfende Hand. Melden Sie sich bei uns, entweder an den Öffnungstagen oder auch sofort: E-Mail: modellbahn@wehmingen.de Vorführungen:
Die Anlage ist an jedem ersten Besuchersonntag im Monat von 11:30 Uhr bis 17 Uhr zugänglich, gefahren wird jeweils für eine Viertelstunde immer 'viertel vor' und 'viertel nach'. Vorführtermine in diesem Jahr: 4. April 2. Mai 6. Juni 4. Juli 1. August 5. September 3. Oktober Die Hamburger Straßenbahn im Modell
Als 1978 die Hamburger Straßenbahn eingestellt wurde, widmete sich Hamburgs letzter Straßenbahnfahrer Edmund Spies seiner Modellstraßenbahn, die er zusammen mit wechselnden Verbündeten in kleinen Schritten aufbaute. Vorbild der Anlage war Hamburgs Linie 2 vom Hauptbahnhof über Rathausmarkt, Lokstedt und Niendorf nach Schnelsen. Nach dem Tod des Erbauers sollte die Anlage für die Öffentlichkeit zugänglich werden und wurde an unser Museum abgegeben. Da die ursprünglichen Anlagenteile bis zu 20 Jahre alt waren, wurden und werden sie nach und nach durch neue Abschnitte ergänzt und ersetzt. Letztes verbliebenes Original ist der zehngleisige Betriebshof Lokstedt mit seiner aufwändigen Weichenzone, der aber von neueren Modellfahrzeugen kaum befahren werden kann. Waren die alten und auch die ersten von uns neu errichteten Teilstrecken noch auf großen, teils provisorisch zusammengefügten Holzplatten angelegt, werden weitere Neubau-Abschnitte in Modulbauweise auf transportablen Segmenten errichtet.
Bei der Neugestaltung der Anlage orientieren wir uns kaum mehr am sehr spezifischen Vorbild Hamburg, wir möchten vor allem die typische Atmosphäre einer städtischen Straßenbahn in den 1970er Jahren einfangen. Noch weit dem Vorbild nachempfunden entstand ab 1995 die Schleife Niendorf / Markt. Der 1998 errichtete innerstädtische Abschnitt Eppendorfer Park ist schon ein freies Abbild einer fiktiven Umsteigestation zwischen der Hochbahn und der Straßenbahn wie sie es in Hamburg oder Berlin an mehreren Stellen gab und gibt. 2005 wurde die Schleife Schnelsener Platz in Betrieb genommen, die einen Endpunkt in schon fast dörflicher Umgebung darstellt, wie man sie an vielen Stadträndern findet. Zum Jahr 2006 wurde Niendorf / Markt durch einen neuen Betriebshof ersetzt, der, bereits befahrbar, im Verlauf des Jahres auch optisch ausgestaltet wird. Von Eppendorf bis zum Stadtrand
Unsere Modellstraßenbahn zeigt den Verlauf einer - durchaus typischen - Straßenbahnstrecke, die von der Innenstadt bis in die Außenbezirke reicht. In den engeren Straßen der Innenstadt weitgehend im Straßenpflaster angelegt, sind die Gleise in den Außenbereichen auch auf besonderem oder eigenem Bahnkörper angelegt. Die Streckenführung beginnt an der Hochbahn-Station Eppendorfer Park, die mit enger Straßenführung und sechsgeschossigen Häusern den Rand der Innenstadt darstellt. Weiter des Weges schwenkt die Straßenbahn auf eine breite Ausfallstraße ein, die durch den Stadtteil Lokstedt vorbei am Betriebshof Lokstedt in die Außenbezirke führt. Der Betriebshof Lokstedt bildet zur Zeit den optischen Mittelpunkt der Anlage. Leider können moderne Straßenbahnen die Gleisharfe vor der Wagenhalle nicht befahren, daher wird etwas weiter außerhalb eine neue Abstellanlage errichtet. Einzelne Züge können in einem der Betriebshöfe wenden, die meisten Bahnen fahren weiter zum äußeren Endpunkt Schnelsener Platz, einer Schleife, die durch beinahe dörflich angelegte Ein- und Zweifamilienhäuser führt. Unser Wagenpark
Modellstraßenbahnen gibt es vermutlich ähnlich lange wie Modelleisenbahnen. Stets aber waren und bleiben Straßenbahn-Modelle nur eine Marktnische für einen doch eher kleineren Kreis Interessenten. In größerer Serie wurden in den 1960er Jahren von HAMO - später Teil der Firma Märklin - Straßenbahn-Zweiachser und Vierachser ohne direktes Vorbild produziert, in den 1970er Jahren folgten Kriegsstraßenbahnen von Liliput und der DÜWAG-Gelenkwagen von Roco, der eine Basis für vielfältige Umbauten bot. Heute gibt es einige Hersteller, die mit modernen Produktionsmethoden von uralten Zweiachsern bis zu modernen Niederflurwagen ein breites Spektrum an Straßenbahn-Modellen liefern. Verkehrsbetriebe oder Werbekunden lassen Wagen als Souvenirmodelle oder Werbeträger in kleinerer und größerer Stückzahl fertigen. Wird aber ein bestimmtes Vorbild gewünscht, muss man in den meisten Fällen selber tätig werden und vorhandene Fahrzeuge modifizieren oder vollständig selber bauen.
Der Wagenpark unserer Modellstraßenbahn ist annähernd so vielfältig wie der Markt an Straßenbahn-Modellen, das Spektrum reicht von frühen Zweiachsern bis zu modernen Stadtbahnen und Niederflur-Straßenbahnen. Einen Kern bilden zwei geschlossene Sammlungen, die Vorbildern aus Hamburg und Heidelberg nachempfunden sind. Weitere Fahrzeuge verschiedener Hersteller und unterschiedlicher Vorbilder stocken den Fahrzeugbestand auf und ermöglichen freizügigen Fahrbetrieb. Sofern technisch möglich setzen die Mitglieder der Modellbahn-Gruppe auch eigene Fahrzeuge auf der Anlage ein. Gefahren wird - wie beim Vorbild - über die Fahrleitung, daher müssen alle Betriebsfahrzeuge mit funktionsfähigem Stromabnehmer ausgestattet sein.
Bei Übernahme gehörte zu der Straßenbahn-Anlage ein Grundbestand creme-roter zweiachsiger und vierachsiger Modelle der Marke HAMO aus den 1960er Jahren, die sich nur farblich an die Hamburger Straßenbahn anlehnen, sowie einige Zinn-Bausätze der Firma Bec, die Hamburger Vorbildern nachempfunden sind. Weitere neu erworbene Modelle ergänzen diese Sammlung, die jetzt einen Querschnitt durch den Nachkriegsbestand der Straßenbahn in Hamburg darstellt.
Vom Museum neu erworben wurde eine Sammlung nach Vorbildern der Heidelberger Straßenbahn: Im Eigenbau modifizierte Zweiachser und Vierachser von Gog-Tram, umgebaute und umlackierte Gelenkwagen von Roco und weitere Einzelstücke zeigen den traditionell blaugrau-weiß lackierten Wagenpark der Neckarstadt Heidelberg von den 1920er bis zu den 1960er Jahren. |